Gottesdienst zum Thema des WJT

Jugendvesper für Madrid - aktuelle Beiträge folgen in Kürze

Jugendvesper

»verwurzelt in Christus und auf ihn gegründet – fest im Glauben«

Der Gottesdienstentwurf greift das Motto des Weltjugendtags auf. Seine Elemente dienen als Anregungen, die auch in eine Messfeier integriert werden könnten. Im Folgenden ist ein Entwurf abgedruckt, der sowohl komplett in einer Kirche als auch als Weggottesdienst in und um eineKirche/Kapelle umgesetzt werden kann.

 

Versammlung und Einzug

Man versammelt sich in der Kirche/Kapelle. Findet die Feier bei Dunkelheit statt, kann die Kirche/Kapelle durch Kerzenlicht und allenfalls geringe elektrische Beleuchtung etwas erhellt sein. Zudem können die Mitfeiernden Kerzen erhalten, die während der Feier entzündet werden.

Die liturgischen Dienste tragen beim Einzug eine größere Christusikone und eine Heilige Schrift herein. Anhand der ebenfalls mitgetragenen Gegenstände Schaufel und Erde, Baum, Gießkanne soll das Weltjugendtagsmotto vertieft werden. Die Ikone wird an einen zentralen Platz im Raum aufgestellt. Die Heilige Schrift wird zum Ambo getragen. Die Gegenstände werden an den Stufen des Altarraums deponiert.

Begleitender Gesang (verschiedene Möglichkeiten):

Hagios, ho theos; Du Licht vom Lichte; Jesus Christ, you are my life; Sei gegrüßt Herr Jesus (Unterwegs Nr.69); Christus Sieger, Christus König(GL 564); Christus dein Licht (Taizé);Meine Hoffnung und meine Freude(UnterwegsNr.103)

 

Liturgische Eröffnung

 

Psalm27

Der Psalm kann durch im Raum verteilte Sprecher vorgetragen werden. Haben die Mitfeiernden Kerzen erhalten, können sie während des Psalms entzündet werden. Dazu responsorisch:

„Christus, dein Licht“ (Taizé)oder„La tenebre“ (Taizé), alternativ:Ps139

 

Lesung Kol 2,6-7

Vom Ambo aus:

Ihr habt Christus Jesus als Herrn angenommen.

Darum lebt auch in ihm. Bleibt mit ihm

verwurzelt und auf ihn gegründet, und haltet

an dem Glauben fest, in dem ihr unterrichtet

wurdet. Hört nicht auf zu danken.

 

Prozession und Lobpreis

Entweder einige oder alle Gottesdienstbesucher formieren sich zu einer Prozession durch die Kirche/ Kapelle (dann werden nur Ikone und Hl. Schrift mitgetragen) oder alternativ aus dem Raum heraus zu einem Ort bei der Kirche/Kapelle (dann auf jeden Fall alle und mit den Zeichen und Gegenständen), an dem als bleibende Erinnerung an den Weltjugendtag und sein Leitwort das Bäumchen gepflanzt wird. Die Prozession wird begleitet von Gebet/Gesang. Bleibt man in der Kirche, nehmen alle wieder ihre Plätze ein. Zog man nach draußen, formiert man sich am Ort der anstehenden Pflanzung.

Zur Prozession: GL 154 Kol 1, 12-20

 

Alternativ könnte einer der folgenden Gesänge als Gemeindevers zwischen den Versen des gesprochenen Kolosser-Abschnitts verwendet werden.

Christus dein Licht (Taizé), Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (Unterwegs Nr. 41), Schweige und höre (Unterwegs Nr. 112)

 

Entfaltung

Die eingangs herein getragenen Gegenstände werden erklärt und gedeutet. Ist man draußen, wird das Bäumchen gepflanzt. Im Kirchenraum ist der Transfer zu leisten, in dem man darauf hinweist, das Bäumchen zu gegebener Zeit in der Nähe der Kirche/Kapelle zu setzen.

 

Schaufel/Erde graben

- in die Tiefe gehen

- sich mit Christus beschäftigen, Verbindung zu ihm vertiefen und intensivieren

- Zeit nutzen, um die Gemeinschaft mit Christus zu vertiefen sich Zeit für ihn zu nehmen

 

Baum pflanzen

- Wort Gottes hören, damit ich in die Tiefe komme, verwurzelt werden

- sich nach dem Grundwasser ausstrecken

- sich Zeit nehmen, um jeden Tag / jede Woche ein Wort der Schrift zu lesen und mit in den Alltag zu nehmen

- ein Schriftwort (Lesung oder Evangelium vom Sonntag) zu betrachten und so persönlich zu vertiefen

- mit anderen zusammen das Wort Gottes und das Leben teilen

 

Gießkanne ausgießen

- Wasser ist Lebenselement, ohne Wasser keine Fruchtbarkeit

- durch das Wasser wurzelt der Baum besser

- durch das Wasser der Taufe in Christus gründen

- Stärkung von außen erfahren, sich umsorgt wissen

- Wachsen, reifen und Frucht bringen

 

Tauferinnerung

Segnung des Wassers in der üblichen Form. Die Mitfeiernden werden mit Weihwasser besprengt.

Alternativ: Jede/r kommt zum Taufbecken und bekreuzigt sich.

Dazu wird gesungen:

Lasst uns ziehn zu den Quellen des Lebens

 

Magnifikat

als Antiphon kann ein Magnifikatvers aus Taizé dienen. Alternativ die Lieder: „Mein Geist ist begeistert“ oder „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“

 

Fürbitten und Dank

„Hört nicht auf zu danken“ (Kol 2, 7). Voll Vertrauen dürfen wir uns an Gott wenden und ihm unsere Bitten und unseren Dank vorbringen.

Die Mitfeiernden können freie Fürbitten bzw. einen Dank formulieren. Möglich ist auch, dass Jugendliche Erlebnisse schildern, die (bei WJTagen) wertvoll waren.

 

Vater unser

Fassen wir unsere Bitten und unseren Dank mit den Worten zusammen, die Christus selber uns zu beten gelehrt hat. Vater unser…

 

Friedensgruß

 

Schlussgebet

Herr unser Gott, wir danken dir, dass du mit uns Menschen einen Bund schließt. Die Gemeinschaft mit dir gibt unserem Leben einen Halt. Dein Sohn Jesus Christus kommt uns entgegen, damit wir unser Leben auf einen guten Grund bauen können. Mit dir dürfen wir durch das Leben gehen. Mit dir dürfen wir immer wieder neue Schritte im Leben wagen. Mit dir dürfen wir den Weg der Nachfolge wagen.

Dir sei Lob und Ehre in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Gott ist mit dir, hab keine Angst, du darfst geborgen sein.

Gesegnet bist du unter vielen und mit den vielen, die auf dem Weg sind.

Und Leben schenkt er dir, wenn du tief in ihm verwurzelt bist.

Du darfst selber Segen sein, für viele Menschen, die dich brauchen,

darfst Baum und Wurzel sein.

So segne dich der allmächtige und gütige Gott,

der Vater und der Sohn und der heilige Geist.

Erarbeitet von einer Arbeitsgruppe im Rahmen

der Jahreskonferenz der Berufungspastoral,

Frankfurt-Hofheim 2010.

verschriftlicht von: Bernhard Waltner, Augsburg

Wichtige Adresse für erste Infos

 

Polnisches
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